Manuela Fuelle  "Wir kommen nach" 

„Du bist wie eine Tochter für mich“, sagte sie. Zwei Frauen, zwei Generationen und eine über die Jahre wachsende Freundschaft. Mit der Krankheit und dem Sterben der Älteren beginnt das Erinnern und Erzählen der Jüngeren zu erwachen. Die Chronistin der Familie schreibt um ihr emotionales Erbe, deutet, verwirft selten: Der Tod der Schwiegermutter wird zum Tod des eigenen Familien-ICHs – es wartet eine Wiedergeburt. 


Roman 
Stifter Verlag
Paperback 13,5 x 21,5
Seiten 268
18,-€ (D)
ISBN  978-3-910227-033

 

Pressestimmen:

 

"Der autofiktionale Roman von Manuela Fuelle besticht durch seine rasante Erzählweise und den Mut, sich auf eine unbequeme Suche zu machen. Ein Roman, der lange nachhallt." SWR Kultur - Silke Arning

 

"Kann allen Büchereien empfohlen werden"
"Auf der Fahrt zur Beerdigung der Schwiegermutter lässt die Erzählerin ihre Beziehung zuihr Revue passieren und macht sich als Theologin Gedanken über den Umgang mit dem Tod... Der Roman kann allen Büchereien empfohlen werden." Karin Blank
Buchprofile/medienprofile Jg.71/2026, Heft 2 - Borromäusverein Bonn

 

Ein sehr feinsinniges und tiefgründiges Buch, das den Tod in den Mittelpunkt des Geschehens rückt – aber auch tiefe Einblicke in Freundschaft und liebevolle Sorge gibt. Anna Lemberger

 

"Am 16. September erscheint der Roman "Wir kommen nach" der Thaddäus-Troll-Preisträgerin Manuela Fuelle. Am Grab ihrer Schwiegermutter denkt die Protagonistin über die unterschiedlichen Lebensentwürfe, auch geprägt vom Frauenleben in der DDR, über Freundschaft, Liebe und Emanzipation nach. Ein stiller, poetischer, manchmal auch widerständiger Text über das, was ein Frauenleben und die Freundschaft zwischen Frauen zweier Generationen ausmacht". Birgit Böllinger

Zitate aus "Wir kommen nach" von Manuela Fuelle:

"Wenn wir geahnt hätten, dass dies irgendwann die glücklichste Zeit unseres Lebens genannt werden würde, und zwar Jahre später von uns selbst, dann hätten wir den ganzen Tag über gelächelt und uns geküsst und umarmt. Aber hat ja niemand. Niemand von uns weiß in den glücklichsten Stunden seines Lebens, dass er glücklich ist. Zeitgleich ist es nicht fassbar.
Insofern sind sich Glück und Unglück sehr ähnlich."